Kommunaler und regionaler Wandel – Herausforderung für Lebensentwürfe und Institutionen

Mag. Dietmar Blesky, MBA (Unternehmensgründer, Senioconomy® – Die Demographie-Berater)

Der demographische Wandel – Was versteht man darunter?

Der demographische Wandel ist derzeit in aller Munde. Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht via Zeitungen, TV, Radio oder Internet mit den prophezeiten Problemen dieser Entwicklung konfrontiert werden. Doch was bedeutet eigentlich „Demographischer Wandel“?

Kurz gesagt: Österreichs Bevölkerung wird älter, vielfältiger und entwickelt sich regional höchst unterschiedlich.

„Älter“ bedeutet, dass sich das Durchschnittsalter in Österreich von heute ca. 41,6 auf geschätzte 47,1 Jahre im Jahr 2050 erhöhen wird.

Mit „Vielfältiger“ ist gemeint, dass sich die Bevölkerung zunehmend aus verschiedenen Gruppen zusammensetzen wird. Diese Gruppen beziehen sich beispielsweise auf die Wahl der Lebensform (Familie, Single, Leben in Wohngemeinschaften etc.), die ethnische Herkunft oder den Lebensstil der Menschen.

Der Beginn dieses Wandels der Bevölkerung liegt bereits Jahrzehnte zurück. Warum wir uns aber erst heute damit beschäftigen, hat mit den  Auswirkungen zu tun. Sie finden zeitversetzt statt und werden nun immer deutlicher spürbar.

Der demographische Wandel hat zwei wesentliche Ursachen:

1.  Die niedrige Geburtenrate:

Im österreichischen Durchschnitt bringt eine Frau im gebärfähigen Alter 1,4 Kinder zur Welt. Zur natürlichen Bestandserhaltung einer Bevölkerung wären jedoch 2,1 Kindern pro Frau notwendig.

2. Die steigende Lebenserwartung:

Ende des 19. Jahrhunderts lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt bei etwa 42 Jahren. Anfang der 1970er Jahre lag sie bereits bei 70 Jahren und heute haben Neugeborene statistische 81 Lebensjahre vor sich.

Die Konsequenz daraus ist, dass immer mehr ältere Menschen immer weniger Jüngeren gegenüberstehen und dadurch das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt.

Der demographische Wandel ist nicht irgendeine Veränderung von Zahlen in Statistiken. Er ist Ausdruck und gleichzeitig maßgebender Faktor eines fundamentalen Wandels, wie die Menschen den Wert neugeborenen Lebens betrachten. Dadurch entstehen neue, in der Menschheitsgeschichte bisher unbekannte Fragestellungen. Eine davon lautet: Wie kann eine Gesellschaft funktionieren, in der weit weniger Kinder als ältere Menschen leben? Eine andere lautet: Welche Konsequenzen bringt das für die individuellen Lebensentwürfe und was kommt auf öffentliche Institutionen zu?

Kommunale Handlungsfelder

Der demographische Wandel hat eine Sonderstellung. Sie betrifft die Tragweite seiner Auswirkungen. Gesellschaft, Politik oder Wirtschaft, überall sind Veränderungen spürbar. Der Druck zu handeln, steigt kontinuierlich.

Auf Ebene der Gemeinden und Städte lassen sich sechs Handlungsfelder unterscheiden: Wirtschaft, Bildung, Infrastruktur, Integration, Familien- und Seniorenfreundlichkeit.

Alle diese Bereiche sind eng miteinander verbunden und beeinflussen einander wechselseitig. In jedem dieser Bereiche erwarten uns langfristige Veränderungen. Ihr Schweregrad ist vor allem durch die regionale Ausprägung des demographischen Wandels bestimmt. Wie drastisch sich diese Veränderungen auf die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung auswirken werden, hängt maßgeblich vom politischen Weitblick der verantwortlichen Personen ab.

Leider ist hier derzeit noch ein großes Wissensdefizit zu orten. Viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen, in der Zwickmühle zwischen Sparzwang und steigenden Ausgaben ihre Aufgaben so gut wie möglich zu erfüllen. Im Ringen mit den alltäglichen Dingen fällt der Blick nach vorne oft zu kurz aus.

Wer jedoch zumindest über einen Teil der kommenden Veränderungen Bescheid weiß, kann Entscheidungen treffen und Maßnahmen einleiten, die eine gute Zukunft sichern. Das trifft nicht nur auf politische Entscheidungsträgerinnen und -träger auf Bundesebene zu. Alle Verantwortlichen in den 2.357 Österreichischen Gemeinden und Städte sind aufgerufen, nach vorne zu blicken.

Handlungsfeld Wirtschaft

Bevölkerung, Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt sind durch eine kaum überschaubare Vielzahl an Wechselwirkungen miteinander verflochten. Jeder der vier Bereiche selbst besteht aus einem komplexen System unzähliger Abhängigkeiten. Die sogenannten demographisch-ökonomischen Zusammenhänge können sehr vereinfacht folgendermaßen dargestellt werden:

Viele Arbeitskräfte in einem (entwickelten) Land können viel erwirtschaften. Dies führt zu einem hohen Sozialprodukt. Je moderner die Produktionsanlagen und Infrastruktur umso größer ist auch das Pro-Kopf-Einkommen der Menschen in diesem Land. Der technische Fortschritt beeinflusst ebenfalls das Pro-Kopf-Einkommen. Er wird wesentlich von der Zahl der jungen Menschen beeinflusst, die auf den Arbeitsmarkt strömen. Sie müssen gut ausgebildet, mobil und „leistungshungrig“ sein.

Ein hohes Pro-Kopf-Einkommen bzw. eine hohes Lebenseinkommen haben aber nicht nur positive Auswirkungen. Je mehr man verdient, umso höher ist der finanzielle Verluste, wenn man nicht arbeitet. Dies trifft zum Beispiel zu, wenn eine Frau ein Kinder bekommen und großziehen möchte. Diese und andere berufliche Nachteile führen dazu, dass langfristige Festlegungen im Lebenslauf, wie Partnerbindung und/oder Kinder, aufgeschoben oder überhaupt vermieden werden. Häufig sind Familie und Beruf nur schwer vereinbar. Der Anteil der lebenslang kinderlosen Frauen wuchs in den vergangenen Jahrzehnten stetig.

Die Auswirkungen auf den Österreichischen Arbeitsmarkt werden in den kommenden Jahren deutlich spürbar werden. Es wird in Zukunft weniger jüngere, dafür umso mehr ältere Arbeitskräfte geben. In manchen Regionen wird das Angebot an Arbeitskräften massiv zurückgehen.

Nicht nur der Arbeitsmarkt ist vom Älterwerden der Bevölkerung betroffen, auch die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen verändert sich. Jahrzehnte lang waren fast ausschließlich junge Menschen bis maximal 50 Jahre im „Zielgruppen-Visier“ der Unternehmen. In den vergangenen Jahren kam es jedoch zu einem Bewusstseinswandel. Hauptgrund dafür ist, dass die Gesamtzahl der älteren Konsumenten deutlich schneller wächst als die der jüngeren. Die Ausgaben der Haushalte, in denen Menschen zwischen 60 und 70 Jahren leben, liegen deutlich über dem Österreichischen Durchschnittswert.

Handlungsfeld Bildung

Auch bei einer Abnahme der Zahl der Erwerbstätigen kann die Wirtschaftsleistung durch technischen bzw. wirtschaftlichen Fortschritt erhalten bleiben. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Wissen stets dem aktuellen Stand in ihrem Arbeitsbereich entspricht. Das Bildungsniveau einer Bevölkerung ist daher mitentscheidend für den gegenwärtigen und zukünftigen Wohlstand einer Gesellschaft.

Wissen und Fähigkeiten von Mitarbeitern werden zunehmend bedeutender für den Erfolg von Unternehmen und dadurch für die Gesamtwirtschaft. Diese Entwicklung ist auch in Österreich gut erkennbar. Dies zeigt sich sowohl bei den Bildungsabschlüssen als auch am Arbeitmarkt. Unternehmen suchen überwiegend Höherqualifizierte. Für Personen mit niedriger Ausbildung wird es zunehmend schwieriger, einen Job zu bekommen oder ihn zu behalten.

Wissen ist jedoch ungleich verteilt. In Österreich bestehen starke regionale Unterschiede, was die Verteilung der Menschen mit unterschiedlichem Bildungsniveau anlangt. Diese ungleiche Verteilung ist nicht auf Unterschiede im Bildungssystem, sondern auf wirtschaftliche, demographische, soziale und kulturelle Einflüsse zurückzuführen. Der Anteil der Menschen mit Universitäts- oder Hochschulabschluss ist in Städten und deren Umland besonders groß, hingegen im ländlichen Raum eher niedrig. Die Verteilung der Menschen mit niedriger Qualifikation (Pflichtschulabschluss) verhält sich fast spiegelbildlich dazu.

Bildung wird in Zukunft nicht ausschließlich Aufgabe von Bund und Land bleiben. Auch auf regionaler Ebene müssen spezielle Angebote und Maßnahmen entwickelt werden. Unter anderem betrifft dies den Bereich Wissenserhalt. Da Wissen immer schneller veraltet, gewinnt die berufliche Fortbildung ständig an Bedeutung. Vor allem dort, wo großteils ältere Beschäftigte in den Betrieben arbeiten.

Handlungsfeld Infrastruktur

So regional verschieden sich der demographische Wandel in Österreich darstellt, so unterschiedlich sind die Anforderungen an die Infrastruktur von Städten und Gemeinden. Eines ist jedoch allen Gemeinden gemeinsam: Um eine Infrastrukturversorgung anbieten zu können, die in Umfang und Qualität stimmt und gleichzeitig finanzierbar bleibt, sind Anpassungen notwendig. Die zahlenmäßige Entwicklung der (lokalen) Bevölkerung und ihre verändernde Zusammensetzung muss hierbei berücksichtigt werden.

Vor allem in den Regionen, die stark vom demographischen Wandel betroffen sind, werden sich in den kommenden Jahren die Infrastruktureinrichtungen und Dienstleistungen der Bereiche Bildung, Gesundheit, Soziales, Kultur, Verkehr sowie Ver- und Entsorgung neu ordnen müssen. In manchen Gemeinden und Städten ist bereits heute die Tragfähigkeit öffentlicher Einrichtungen in Frage gestellt. Es fällt ihnen aufgrund geringerer Steueraufkommen und Mittelzuweisungen immer schwerer, ihre öffentlichen Aufgaben wahrnehmen zu können. Die oft über Jahre gebundenen fixen Kosten und notwendige Ausgaben für Renovierungen legen den Großteil der jährlichen Budgets fest und machen die finanziellen Handlungsspielräume zusätzlich enger. Eine bedarfsgerechte und gleichzeitig finanziell tragbare Versorgung der Menschen ist folglich keine leichte kommunale und regionale Aufgabe.

Die Folge war und ist, dass viele Kommunen in einen starken Wettbewerb gegeneinander getreten sind. Häufig lautet das oberste Ziel, möglichst viele Gewerbebetriebe und neue Einwohner für sich zu gewinnen. In Zukunft wird dieses Wetteifern gegeneinander jedoch in Kooperation umschlagen müssen. Anders werden die demographischen Herausforderungen nicht zu bewältigen sein.

Die wichtigsten Infrastrukturbereiche, die es zu betrachten gilt, sind die Nahversorgung, Wohnen, Mobilität, Soziale Infrastruktur, Ver- und Entsorgungsnetze.

Familienfreundlichkeit

Hauptursache für den demographischen Wandel ist die niedrige Geburtenrate. Wer der Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung  etwas Langfristiges entgegensetzen möchte, muss daher die „Konkurrenzsituation“ zwischen Familien- und Berufsleben entschärfen. Die Schaffung, Absicherung und Weiterentwicklung eines familienfreundlichen Lebensumfeldes nehmen vor allem auf Gemeindeebene einen wichtigen Stellenwert ein.

Unter „Familienfreundlichkeit“ sind alle Maßnahmen zu verstehen, die einzelne Menschen oder Gruppen dabei unterstützen, Leistungen und Tätigkeiten für Familienmitglieder zu erbringen. Die Leistungen die Menschen innerhalb der Familie erbringen, sind für unsere Gesellschaft von enormer Bedeutung. Die Erziehung der Kinder oder die Pflege der Eltern und Verwandten sind nur einige von vielen Beispielen, an denen die gesellschaftliche aber auch ökonomische Bedeutung der Familie ablesbar ist.

Die Förderung familienfreundlicher Lebensbedingungen ist nicht nur als Unterstützung arbeitender Mütter und Väter zu verstehen. Familienfreundliche Lebensbedingungen sind als „Gewinn“ für die gesamte Bevölkerung eines Staates, einer Region oder einer Gemeinde zu sehen.

Für Gemeinden und Kommunen ist Familienfreundlichkeit mittlerweile zu einem wichtigen Standortfaktor geworden. Das bedeutet, dass ein familienförderliches Umfeld direkten Einfluss auf die demographische Entwicklung, das soziale Gefüge und die finanzielle Situation einer Gemeinde hat. Eltern, die ihr Familien- und Berufsleben gut vereinbaren können, können nicht nur der Vielzahl ihrer Verpflichtungen besser nachkommen. Durch ihre Berufstätigkeit erhöhen sie auch die steuerlichen Einnahmen für Bund, Länder und Gemeinden. Weiters erhöhen sie die regionale Kaufkraft.  Auf der anderen Seite vermindern sie zum Beispiel die Ausgaben im Pflegebereich durch ihre Betreuungstätigkeit.

Auch die Unternehmen profitieren von Familienfreundlichkeit. Ein familienunterstützendes Umfeld sichert die Bestandsentwicklung der regionalen Unternehmen und stellt eine wichtige Grundlage für die Ansiedelung neuer Unternehmen dar. Unternehmen können sich nur dort ansiedeln, wo es genug (junge), ihren Anforderungen entsprechende Abreitkräfte gibt.

Im weitesten Sinne fördern familienfreundliche Lebensbedingungen sogar die Innovationsfähigkeit von Unternehmen.

Seniorenfreundlichkeit

Noch nie lebten in Österreich so viele Menschen, die ihr 60. Lebensjahr bereits überschritten haben. Das Alter einer Person alleine sagt jedoch wenig über ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten, Interessen oder ihren Gesundheitszustand aus.

Grundlage für die Gestaltung eines zeitgemäßen seniorenfreundlichen Lebensumfelds ist die Abkehr von bestehenden Altersbildern. Also weg von der Betrachtung der Defizite hin zum Erkennen der Kompetenzen und Potentiale. Seniorenfreundliches Handeln ist im weitesten Sinnen mit der Schaffung eines neuen gesellschaftlichen Bewusstseins gleichzusetzen. Alter(n) ist nicht ausschließlich als Abbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten zu sehen. Mindestens genauso bringt es viele neue Erfahrungen, Entwicklungsmöglichkeiten und neue Chancen. Ältere Menschen wollen sich nicht länger auf die Rolle der zu Versorgenden beschränken. Sie wollen selbst mitgestalten und sich politisch und gesellschaftlich engagieren.

Insbesondere Gemeinden sind gefordert. Denn sie schaffen die lokalen Rahmenbedingungen dafür, dass ältere Menschen frei darüber entscheiden können, wie selbstbestimmt, bürgerlich engagiert und gesellschaftlich integriert sie leben wollen. Die Gestaltung dieser Rahmenbedingungen ist eine Querschnittaufgabe, die vor allem die zukünftige Bevölkerungsentwicklung im Blickpunkt haben muss.

Die wichtigsten Bereiche eines seniorenfreundlichen Lebensumfelds betreffen die Themen

Barrierefreie Gemeinde, Mobilität und kurze Wege, Barrierefreies Wohnen, Wohnformen für ältere Menschen, Information und Beratung, Gesundheitserhalt und -förderung, gesellschaftliche Teilhabe, sowie Pflege und Betreuung.

Zuwanderung und Integration

Ohne Zuwanderung hätte sich die Zahl der Österreichischen Bevölkerung in den vergangenen 20 Jahren deutlich verringert. Im Jahr 2010 befanden sich unter den knapp 8,4 Millionen in Österreich lebenden Menschen ca. 1,5 Millionen mit einem sogenannten Migrationshintergrund. Würde Österreich seine Tore schließen, sprich: die Zuwanderung stoppen, würde die Österreichische Bevölkerung um knapp eine Million Menschen bis ins Jahr 2050 schrumpfen. Die Gruppe der älteren Menschen würde sich im Verhältnis zu den jüngeren noch drastischer erhöhen.

Die Einwanderungspolitik hat sich mittlerweile vom reinen Arbeitsmarktthema (beginnend in den 1960er Jahren) hin zu einem menschenrechtlichen, gesamtnationalen und gesamteuropäischen Thema gewandelt. Erst relativ spät wurde leider erkannt, dass es auch Strategien und Maßnahmen geben müsse, um die Zugewanderten und hier verbleibenden Menschen in die aufnehmende Gesellschaft zu integrieren. Nur durch Integration wird Zuwanderung zur Chance für eine Gesellschaft und die entstehenden Herausforderungen werden bewältigbar. Integration ist eine Aufgabe, die von Bund, Ländern, den Kommunen und der Gesellschaft gleichermaßen wahrgenommen werden muss.

Integration ist eine Querschnittsaufgabe. Wie kaum ein anderes Thema betrifft Integration nahezu alle Lebensbereiche. Arbeit, Schule, Kindergarten, Wohnumfeld, öffentlicher Raum oder Krankenhaus, überall, wo Menschen mit ihren unterschiedlichsten Bedürfnissen und Wünschen aufeinandertreffen, wird Integration sichtbar und erlebbar. Strategien zur Förderung der Integration sind daher immer gesamtstädtische bzw. -kommunale und ressortübergreifende Strategien. Im Zentrum dieser Strategien stehen die Menschen.

Integrationspolitik wird nicht für „Ausländer“, sondern für alle Menschen, gemeinsam mit allen Menschen gemacht. Das bedeutet wiederum, dass es Anstrengungen von beiden Seiten („In- und Ausländern“) braucht.

Das Zusammenleben der Menschen vollzieht sich immer vor Ort. Auf bundespolitischer Ebene werden zwar die rechtlichen Rahmenbedingungen der Integrationspolitik gesetzt, Integration findet aber immer auf Ebene des täglichen Zusammenlebens in der Gemeinde, im Stadtteil, im Wohnviertel und am Arbeitsplatz statt.

Funktionierende Integrationsarbeit beschäftigt sich mit den Bereichen Akzeptanz – Dialog – Eingliederung, Bildung, Wohnen und Gemeinde-/Stadtentwicklung, sowie Politische Teilhabe.

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